Warum ein Wissenschaftler aus dem Biowaffenlabor Fort Detrick sterben musste

Frank Olson forschte jahrelang im Militärlabor in Fort Detrick an biologischen Waffen. Dann wurde er von der CIA unter Drogen gesetzt und wenige Tage später umgebracht. Sein Tod wurde als Selbstmord hingestellt, aber später kam heraus, dass der Geheimdienst ihn vorsätzlich umbrachte – aus Angst, er könnte streng geheime und höchst beunruhigende Operationen der US-Regierung verraten.

Auf einen Blick
  1. Einer der ersten Wissenschaftler, die während des Zweiten Weltkriegs dem Geheimlabor in Fort Detrick zugeteilt wurden, um an Möglichkeiten der biologischen Kriegsführung zu forschen, war der Biowaffenexperte Frank Olson.
  2. 1953 stürzte Olson aus einem Hotelfenster in Manhattan in den Tod.
  3. Tage zuvor hatte die CIA ihm heimlich Drogen verabreicht. Der Geheimdienst stellte es so hin, als habe Olson sich umgebracht.
  4. Jahrzehnte später stellte sich heraus, dass Olson gar nicht aus dem Fenster gesprungen war – die CIA brachte ihn vorsätzlich um, aus Angst, er könne streng geheime Operationen an die Öffentlichkeit tragen.

Fort Detrick in Frederick/Maryland ist eine Einrichtung der US-Armee für medizinische Forschung. Am bekanntesten ist Fort Detrick dafür, dass dort biomedizinische Forschung und Entwicklung betrieben wird.

Heute befindet sich auf dem über 50 Quadratkilometer großen und 600 Gebäude umfassenden Areal das U. S. Army Medical Research Institute of Infectious Diseases, wo an tödlichen biologischen Stoffen wie den Erregern für Ebola, Pocken und Milzbrand geforscht wird. Als Fort Detrick vor fast 80 Jahren entstand…..

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