Die Globalisierung und die utopische Provinz

Schon lecken sich einige in Krachlederhosen lüstern die Lippen. Es gibt, so die Demoskopen, einen Trend in den teutonischen Köpfen, der als Abwendung von der Globalisierung bezeichnet werden kann. Das erstaunt, galt es doch lange als ausgemacht, dass im Land des Exportweltmeisters Weltöffnung wie Weltoffenheit eine Voraussetzung für den Erfolg des Modells sind. Grund für die Trendwende, so die kurz geschnittenen politischen Analysten, sei die Corona-Krise. Da liegen sie, um das gleich anzumerken, falsch. Denn alles, was jetzt zum Vorschein kommt, war latent vor dem Virus bereits da. Manches hat sich dadurch verstärkt, anderes wurde beschleunigt. Neu ist das Phänomen nicht, aber es wird falsch beschrieben. Es geht nicht um eine Rückkehr zum nationalen, pseudo-romantischen…..

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