Rockefeller und Ford Stiftungen hinter dem Weltsozialforum (WSF): Sozialaktivismus wird von Konzernen finanziert

[Anmerkung: Diese Übersetzung stammt aus dem Jahr 2016 und erschien seinerzeit auf meinem ehemaligen, von mir selbst gelöschten Blog. Hiermit mache ich Sie der Öffentlichkeit, wegen der nicht enden wollenden Aktualität des Themas, wieder zugänglich. A.]

Von Prof. Michel Chossudovsky
Übersetzung©: Andreas Ungerer

10. August 2016, Global Research
In diesem Jahr findet das Weltsozialforum, das engagierte Sozialaktivisten, Anti-Kriegs-Kollektive (Friedensbewegung) und prominente Intellektuelle neu formiert, in Montreal statt.

Die meisten Teilnehmer sind sich nicht bewußt, daß das WSF von Unternehmensstiftungen, einschließlich Ford, Rockefeller, Tides und anderen finanziert wird. Eine Menge dieses Geldes, wird unter der Leitung des Internationalen Rates des WSF and die Organisatoren des WSF verteilt.

Dies ist eine Frage, die  progressiven Organisationen und WSF-Aktivisten bei zahlreichen Gelegenheiten gestellt worden ist: Können sie dem Neoliberalismus und der Neuen Weltordnung effektiv entgegentreten und erwarten ihre Aktivitäten von ihnen finanziert zu bekommen?

Das Weltsozialforum, das unter dem Motto „Eine andere Welt ist möglich“ agiert, wurde im Jahre 2001 an seinem ursprünglichen Austragungsort im brasilianischen Porto Alegre gegründet.

Von seinen Anfängen im Jahr 2001 an wurde das WSF als internationale Dachorganisation von Graswurzelbewegungen (Bürgerinitiativen) betrachtet, die sich der Globalisierungswelle entgegenstellen. Seine erklärte Absicht ist es dem Konzernkapitalismus und seiner herrschenden…..

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