Bückling vor dem Staat

Treue Medien: Bundespräsidentin Sommaruga.Treue Medien: Bundespräsidentin Sommaruga. Simonetta Sommaruga © Severin Bigler / Lunax

Die Verlagshäuser kriechen zum Staate und betteln um Geld. Es ist ein tristes Schauspiel. Die Politik sieht den Bittgang mit Behagen, weil er mehr Kontrolle verspricht.

Die NZZ, ansonsten der publizistische Hort des Liberalismus, warf die eigenen Prinzipien ungeniert über Bord: «Lassen wir einmal die grundsätzlichen Bedenken gegenüber staatlicher Hilfe beiseite», schrieb letzte Woche das Blatt. Die NZZ schrieb in eigener Sache. Sie schrieb über staatliche Hilfe für die Medienunternehmen. In eigener Sache liess sie ordnungspolitische Bedenken darum ungeniert beiseite.

Nicht nur die NZZ, alle grösseren Verlagshäuser wollen an staatliche Gelder heran. «Nun geht es ums Überleben», sagt etwa Peter Wanner, der Präsident von CH Media, der Nummer zwei im Zeitungsmarkt.

«Ein Nothilfepaket ist dringend notwendig», sagt es noch direkter Pietro Supino…..

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