Trump und die gescheiterte Entführung von Maduro

Das Trump einen Krieg auf allen Ebenen gegen Venezuela führt ist seit beginn seiner Amtszeit vor 3 1/2 Jahren bekannt. Es geht nicht nur darum, der Welt grössten Ölreserven zu stehlen, sondern damit versucht er Wahlstimmen in Florida einzufangen, wo rechtsradikale Migranten-Gruppen aus Venezuela, Kuba und Nicaragua grossen Einfluss haben, mit Blick auf seine Wiederwahl im Herbst.

Trump hat so ziemlich alles versucht um Präsident Nicolas Maduro zu stürzen. Zunächst die verschärften Wirtschaftssanktionen, welche Venezuelas Bevölkerung schwer trifft, in der Hoffnung es gibt einen Aufstand gegen Maduro. Dann die Aberkennung von Maduro als legitimen Präsidenten und die Aufstellung von Washingtons CIA-Puppe Juan Guaidó.

Anschliessend erfolgte der Versuch eines Militärputsches, der aber aus Mangel an Teilnehmern in den Rängen des venezolanischen Militärs kläglich scheiterte. Und zuletzt hat das Trump-Regime am 27. März Präsident Maduro wegen Drogenhandel angeklagt und via DEA insgesamt 55 Millionen Dollar Kopfgeld ausgeschrieben, 15 Millionen für Maduro und jeweils 10 Millionen für vier Regierungsmitglieder.

US-Kriegsschiffe kreuzen als Drohgebärde vor der Küste und unterbinden den Schiffsverkehr von und nach Venezuela. Im Nachbarland Kolumbien sind US-Soldaten als “Ausbilder” mit riesigen Mengen an Waffen…..

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