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Syndikate namens Banken und die Notwendigkeit der Maskierung

Das Ressentiment scheint berechtigt. Ausgerechnet jene Branche, die sich in den vergangenen Dekaden als regelrechte Zockerbude entpuppt hat, macht jetzt, in einer dramatischen Krise, einen auf seriös. Die von der Bundesregierung und über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zur Verfügung gestellten Kredite für Unternehmen, die ins Schlingern geraten, scheitern zumeist an der Marge von 10 Prozent, die deren Hausbanken decken sollen. Das wollen sie zumeist nicht, weil es ihnen zu unsicher ist. Das soll, so die gewöhnlich gut unterrichteten Kreise, immer wieder dazu führen, dass der nach außen sanft erscheinende Wirtschaftsminister sich, fernab von Mikrofonen und Kameras, in Toben und Schreien entlädt. Es ist ein tief menschlicher Zug, und es wäre schön, wenn aus dem berechtigten Zorn mehr entstünde, nämlich politischer Wille und Konsequenz.

Die Privatbanken, die sich mehrheitlich in der Epoche des Wirtschaftsliberalismus von Kreditinstituten zu Syndikaten unseriöser Spekulation entwickelt haben……

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