Ostern auf dem Mittelmeer – Eine Chronik

Der Covid-19-Ausbruch ist zu einem Vorwand geworden, um das Ertrinkenlassen auf See zu normalisieren.

Die von der Seenotrettungsorganisation Sea-Eye herausgegebene Aufnahme zeigt Seenotretter vom Rettungsschiff Foto: dpa/Sea-Eye/Pavel D. Vitko

In nur einer Woche sind mehr als tausend Menschen in mehr als zwanzig Schiffen aus Libyen über das Mittelmeer geflohen. Geholfen wurde ihnen nicht. Der Covid-19-Ausbruch ist zu einem Vorwand geworden, um das Ertrinkenlassen auf See zu normalisieren. Eine ziemlich unvollständige Chronik.

6. April. Die »Alan Kurdi« rettet 150 Menschen, die in zwei verschiedenen Holzbooten aus Libyen aufgebrochen sind. Bei der ersten Rettung interveniert ein Schiff der sogenannten lybischen Küstenwache. Schüsse in die Luft sorgen…..

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