Jemen Verheerende Sturzfluten

Jemen: Zu Krieg, Cholera und Hungersnot kommen ungekannte Regenmassen hinzu. Verschärfung durch von saudischer Kriegsallianz zerbombten Staudamm

Coronavirus_Jemen_65112684.jpgMohammed Mohammed/XinHua/dpa

Seit Wochen sind im Jemen wiederholt schwere Regenfälle niedergegangen, die zu Sturzfluten und heftigen Überschwemmungen geführt haben. Aktuell sind vor allem die Provinz Marib und die Region um die Hauptstadt Sanaa im Nordwesten des Landes betroffen. Bereits sieben Menschen sind in den Fluten in Marib gestorben, fünf Frauen und zwei Kinder, 85 weitere wurden verletzt, wie ein Bericht des UN-Nothilfebüros vom Dienstag darlegt. Besonders die Camps mit Binnenvertriebenen sind den Wassermassen schutzlos ausgeliefert: »Tausende Zelte wurden zerstört, Vorräte und Notfallgebrauchsgüter wurden von den Fluten weggespült«, heißt es im UN-Bericht. 6.290 geflüchtete Familien sind direkt betroffen. Der Sprecher des……

Kommentare sind geschlossen.