Bund: Fast alle Zahlen ohne Gewähr

Niemand weiss, wie viele Menschen jedes Jahr an der Grippe sterben. Und niemand weiss, wie viele Menschen am Coronavirus sterben.

Haben die Behörden bei der Bekämpfung des Coronavirus überreagiert? Ist es am Ende gar nicht viel schlimmer als eine ­normale Grippe? Das ist schwer zu beurteilen. Denn in der Schweiz fehlen seriöse Zahlen – sowohl zu Corona als auch zur Grippe.

Grippe: Das Bundesamt für Statistik weist für die letzten zehn Jahre nur wenige grippebedingte Todesfälle aus – zwischen 3 (im Jahr 2010) und 284 (im Jahr 2017). Die Zahlen sind selbstverständlich viel zu niedrig. Das wissen auch die Statistiker. Sie schrieben schon 2013: «Grippe betrifft häufig Menschen, die von anderen Grundkrankheiten geschwächt sind, und erscheint deshalb meist nicht selbst als Haupttodesursache.» Denn in der Todesursachenstatistik wird jeweils nur eine Diagnose aufgeführt. Nach den Regeln der Weltgesundheitsorganisation ist dies die Grundkrankheit und nicht die Krankheit, die zum Tod führte.

Corona: Ebenso wenig verlässlich ist die Zahl von bislang…..

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Corona: Die Zahlen sprechen für eine weitere Lockerung

Die Intensivstationen sind halbleer. Das Virus verbreitet sich nur noch langsam. Das Risiko einer neuen grossen Welle ist gering.

Eines steht fest: Grossveranstaltungen und grosse Menschenansammlungen wurden viel zu spät verboten. Von solchen aus konnte sich das leicht ansteckbare Virus exponentiell verbreiten. Ein viel früheres Verbot von Grossveranstaltungen sowie eine frühere Informationskampagne zum Händewaschen und zur körperlichen Distanz («Physical Distancing») hätte wahrscheinlich verhindert, dass Intensivstationen je in Gefahr kamen, überlastet zu sein und nicht mehr alle Schwerkranken behandeln zu können.

Je mehr Tests gemacht wurden, desto schneller stieg die irreführende Kurve der «bestätigten Fallzahlen». Dazu kamen Meldungen von überlasteten Spitälern in…..

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