Operation Gridlock – In den USA mobilisiert sich bewaffneter Widerstand gegen Corona-Einschränkungen

Operation Gridlock – In den USA mobilisiert sich bewaffneter Widerstand gegen Corona-Einschränkungen
Tausende Menschen im US-Bundesstaat Michigan folgten dem Aufruf, an der “Operation Gridlock” teilzunehmen. Damit wollten sie zum Ausdruck bringen, dass sie mit der Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen nicht einverstanden sind, und blockierten teilweise schwer bewaffnet die Straßen in Lansing.

Die persönliche Freiheit ist möglicherweise nirgendwo so sehr ausgeprägt wie bei den Menschen in den Vereinigten Staaten von Amerika. Und die Befugnisse der Bundesregierung werden wahrscheinlich nirgendwo so kritisch betrachtet wie bei den Wählerinnen und Wählern der Republikaner. Wenn dann eine Gouverneurin der Demokraten auch noch die ohnehin unpopulären Ausgangsbeschränkungen über Ostern hinaus verlängert, ist das sprichwörtliche Fass zum Überlaufen gebracht worden. 

Der Unmut über diese von Gouverneurin Gretchen Whitmer angeordneten Maßnahmen im Kampf gegen das Corona-Virus im US-Bundesstaat Michigan sollte in Form einer Protestaktion zum Ausdruck gebracht werden. Und da Waffen und Militarismus in den USA eine große gesellschaftliche Rolle spielen, tauften die Organisatoren diese Protestaktion “Operation Gridlock”, zu der sie über soziale Netzwerke aufriefen.

Tatsächlich folgten Tausende unzufriedene Bürger aus dem gesamten Bundesstaat dem Aufruf für “ein bisschen zivilen Ungehorsam” und versammelten sich am 15. April in der Hauptstadt Lansing. Hier weiter….

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