Armee-Einsatz Mehr Belastung als Hilfe

Die Schweizer Armee lässt sich für ihren Coronaeinsatz feiern. Dabei gleichen die Kasernen Ferienlagern, und SoldatInnen stehen in den Spitälern im Weg rum. Dazu setzt die hohe Infektionsrate Teile der Truppe ausser Gefecht.

Als Dennis Argast* den Marschbefehl erhielt, glaubte er, bald an der Front zu stehen. Der Bundesrat hatte kurz davor die aussergewöhnliche Lage ausgerufen und das Militär mobilisiert. 5000 SoldatInnen wurden einberufen, darunter 3800 für den Sanitätsdienst, 750 für den Grenzschutz. Argast sollte sich innert zwölf Stunden in Frauenfeld einfinden, wo das Schweizer Militär Angehörige des Spitalbataillons 75 zusammenzog, um den umliegenden Spitälern in der Coronapandemie beizustehen.

Stimmung am Boden

Alles musste schnell gehen, Menschenleben hingen davon ab. So schien es…..

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