Medien: Klicks mit Corona

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Die Medien in der Schweiz kennen aktuell ein Thema: Covid-19. Neben Informationen, liefern sie Unnötiges. Hauptsache, es klickt.

«Das Informationsbedürfnis der Bevölkerung ist so gross wie kaum je zuvor. In der Corona-Krise mit ihren drastischen Folgen für Individuum und Gesellschaft sind verlässliche und unabhängige Informationen gefragt. Und die Redaktionen geben alles, um den sprunghaft gestiegenen Nachrichtenbedarf zu befriedigen.» Diese Sätze schreibt Medienjournalist Nick Lüthi als Einleitung in einem Text für die «medienwoche», der sich mit einem Paradox befasst: Werbefinanzierten Medien geht das Geld aus – trotz der aktuell grossen Nachfrage an ihren journalistischen Angeboten.

So rechnet zum Beispiel die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) im Zuge der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise mit hohen Einbussen, die vor allem auf fehlende Einnahmen im Werbemarkt sowie im Veranstaltungsgeschäft zurückzuführen sind. Um die Ausfälle abzufedern, beantragt die NZZ-Mediengruppe per April Kurzarbeit in den Bereichen, die von pandemiebedingten…..

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