Katastrophengesellschaft in Bestform – vorläufige Überlegungen

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Die Aufregung ist groß und die Stimmung gereizt. Fast hat man den Eindruck, wir erlebten zurzeit etwas noch nie Dagewesenes, etwas völlig Neues unter der Sonne. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall. Wir befinden uns in einer geradezu klassischen Konstellation. Sie lässt sich in beinahe jeder Krisen- oder Katastrophenlage beobachten.

Beginnen wir mit dem Privaten! Die von den Regierungen im Rahmen der Corona-Krise verhängten Maßnahmen führten „Millionen Familien an den Rand des Nervenzusammenbruchs“, schrieb Paul Schreyer in seinem letzten Multipolar-Beitrag. Ich kann diese Aussage nur bestätigen und unterstreichen. Meine Familie und ich – wir sind in der Tat am Rand des Nervenzusammenbruchs, vielleicht sogar schon einen Schritt weiter.

Es ging mir in meinem Leben selten so schlecht wie gegenwärtig. Ich fühle mich komplett überfordert. Ich finde keinen ruhigen Schlaf, habe Angst- und Albträume. Ich wache nachts immer wieder mit Herzrasen auf, fürchte mich vor dem kommenden Tag.

Dabei gelten meine Sorgen und Ängste keineswegs in erster Linie dem Virus. Sie gelten auch nicht mir selbst, sondern vielmehr „den Meinen“, für die ich Verantwortung trage.

Meine Kinder (8 und 12) tun mir leid. Sie „drehen am Rad“. Das jüngere Kind……

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