Angst und politische Absurdität angesichts der Pandemie von Thierry Meyssan

Jede große Epidemie hat den Lauf der Geschichte verändert, nicht unbedingt durch das Auslöschen von Menschenleben, sondern durch das Auslösen von Revolten und Veränderungen von politischen Regimen. Unter dem Einfluss von Panik sind wir unfähig zu denken und verhalten uns kollektiv wie Tiere. Viele Gesellschaften überlebten die dummen Entscheidungen nicht, die sie in Folge von Epidemien trafen.

Fast allen großen Epidemien der Geschichte, die die Volkswirtschaften auslöschten, folgten zahlreiche Umstürze der Exekutive. Covid-19 sollte keine Ausnahme von dieser Regel sein, unabhängig von der Anzahl der Todesfälle, die es verursachen wird. Deshalb treffen politische Führer auf der ganzen Welt Entscheidungen, von denen sie wissen, dass sie nutzlos sind, nur um ihren Mitbürgern zu zeigen, dass sie alles in ihrer Macht Stehende getan haben.

Die Sozialpsychologie zeigt, dass sich die Angst nicht proportional zur Gefahr entwickelt, sondern zur Tatsache, dass sie weder richtig eingeschätzt, noch kontrolliert werden kann.

Wenn eine unbekannte Krankheit auftritt, von der man nicht weiß, wie viele Menschen sie töten wird, versucht die Wissenschaft sie dadurch zu verstehen, dass sie alles in Frage stellt. Politiker hingegen müssen Entscheidungen treffen, ohne darüber mehr als die Forscher zu wissen. Manche umgeben sich mit Persönlichkeiten, die die Wissenschaft in der Vergangenheit weiterentwickelt haben, nennen sie “Experten” dessen, was sie noch nicht wissen, und nutzen sie, damit sie ihre Politik für gut erklären. Für sie geht es nicht darum, Leben zu retten, sondern nur zu handeln, um die Macht der Politiker sicherzustellen.

Ausgangssperren

Die Medien versuchen ihre Mitbürger davon zu überzeugen, dass ihre eigene Exekutive die gleichen Maßnahmen ergriffen……

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