Warum Corona-Bonds Europa schaden

Schulden, Darlehen, Schüler, Hypothek, GeschäftBild: Mary Pahlke auf Pixabay

Vor dem Treffen der EU-Finanzminister fordern viele südliche Länder, Notenbanker und Volkswirte sogenannte Corona-Bonds. Ich zeige, warum diese Form der Solidarität die Währungsunion auf die lange Sicht schwächen statt stärken dürfte.

Auf dem morgigen Treffen der Euro-Finanzminister werden die südlichen Länder wieder Corona-Bonds fordern. Auch wenn sie als Kompromiss Hilfen des ESM-Rettungsfonds akzeptieren dürften, werden sie an ihrer Forderung nach gemeinsam aufgenommenen Schulden festhalten – zumal sie von der EZB-Präsidentin und sogar Chefs deutscher Wirtschaftsforschungsinstitute unterstützt werden. Die südlichen Länder und Frankreich wollen, dass einzelne Mitgliedsländer nicht mehr nur für ihre eigenen Schulden haften, sondern für die gesamten gemeinsam aufgenommenen Schulden. Es geht um gesamtschuldnerische Haftung, eine Vergemeinschaftung der Staatsschulden.

Corona-Bonds drohen zur Dauereinrichtung zu werden

Mit Corona-Bonds sollen zwar nur ausnahmsweise gemeinsam Mittel…..

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