Corona Prime bei Amazon Damit das Geschäft läuft

Bei Amazon arbeiten trotz Coronavirus weiter Tausende Beschäftigte an den verschiedenen Standorten.

Violetta Bock sprach mit Andreas Gangl, Amazonbeschäftigter in Bad Hersfeld und Gewerkschaftsaktivist der ersten Stunde, über das selbstorganisierte internationale Treffen von AmazonkollegInnen, das Mitte März in Spanien stattfand, und die aktuelle Situation mit Corona.

Was habt ihr in Spanien gemacht?

Wir waren fünf KollegInnen aus Polen, sechs aus Deutschland, drei aus Spanien, zwei aus Frankreich, vier aus den USA. Normalerweise wären wir mehr gewesen, aber Corona hat die Teilnehmerzahlen arg reduziert.
Nach wie vor sind die Probleme weltweit im Endeffekt ähnlich. Wir haben in Hersfeld über die Jahre schon einiges erreicht, etwa dass die Hallen klimatisiert werden und wir kein Feedbackgespräch zur Arbeit mehr bekommen. Die Amerikaner haben erzählt, dass sie im Sommer teilweise bei über 50 Grad arbeiten mussten, also unter völlig menschenunwürdigen Verhältnisse. Jetzt wollen sie dort wegen Corona 100000 ArbeiterInnen zusätzlich einstellen. Die Vermutung liegt nahe, dass Amazon die Gunst der Stunde nutzen will, um den Einzelhandel platt zu machen.

Seit wann trefft ihr euch international?

Wir treffen uns seit 2015 regelmäßig…..

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