Coronavirus: Impfdebatte in den USA spitzt sich zu

Impfstoffhersteller wurden durch den obersten Gerichtshof der USA größtenteils aus der Haftung genommen
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Wer sich in den USA gegen eine Impfung stellt, hat unter Umständen erhebliche Nachteile zu befürchten. Das Land, das sich einmal seiner Demokratie und der Freiheiten für seine Bürger rühmte, beginnt auf dem Gebiet der Gesundheitsfürsorge die individuelle Entscheidungsfreiheit gravierend einzuschränken und Verstöße gegen Vorgaben zu sanktionieren. Gewinner dieser Entwicklung sind die Impfstoffhersteller.

Auf einen Blick
  1. Zum Schutz der Öffentlichkeit vor Erkrankungen wurde 1986 in den USA ein Gesetz zur Impfung von Kindern erlassen.
  2. Schon kurz darauf wurde dieses Gesetz immer enger ausgelegt und eignete sich bald zur Registrierung von Impfgegnern.
  3. Der oberste Gerichtshof in den USA gab den Impfstoffherstellern jede Freiheit und verringerte gleichzeitig ihre Haftung bei Impfschäden.
  4. Aus dem ursprünglich gut gemeinten Gesetz wurde mit der Zeit ein Regelwerk, welches gegen das gesetzliche Recht der Eltern bei der Bestimmung von Impfungen für ihre Kinder und die Selbstbestimmung der zu Impfenden verstößt.
  5. Die gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland sind zwar noch lange nicht so weit fortgeschritten, aber mit dem Masernschutzgesetz ist bereits ein erster Schritt in diese Richtung gemacht.
Keine freie Entscheidung ohne staatlichen Einfluss

Es war einmal … ein Land mit nahezu unbegrenzten Freiheiten. Das Land hieß Vereinigte Staaten von Amerika. Die Bürger durften bei persönlichen…..

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