Auch die Medien sind von einem Virus befallen. Das Gegenmittel heisst: media distancing

Zuschriften von Lesern zeigen: Die Medien lehnen kritische Leserbriefe mit entlarvenden Argumenten ab. Ebenso schwach ist die Ablehlung einer Beschwerde gegen «10 vor 10» durch den Ombudsmann der SRG.

(Foto: Elijah O‘Donell / unsplash.com)

«Wenn zwei Personen widersprechende Meinungen äussern und die eine sagt die Wahrheit, die andere aber lügt, dann besteht die Aufgabe der Medien nicht darin, beiden gleich viel Raum zu geben und beide kommentarlos ‹abzubilden›.»

Damit begründet SRG-Ombudsmann Roger Blum die Ablehnung einer Beschwerde gegen einen Beitrag der Nachrichtensendung «10 vor 10» vom 19. März, in der namentlich der deutsche Lungenarzt Wolfgang Wodarg als Quelle von Fake-News abqualifiziert wurde.

Roger Blum macht es sich einfach: Weil Wodarg angeblich lügt, darf man der Gegenseite mehr Sendezeit geben und sie direkt Stellung nehmen lassen……

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