Forschung – US-Biolaboratorien

Querschnitt eines Insekts, das künstlich veränderte Viren in eine Pflanzenzelle einbringt, wo sie sich verbreiten und Genomediting betreiben - Grafik: Derek Caetano-AnollesGrafik: Derek Caetano-Anolles

Wer Verteidigungsmaßnahmen gegen Angriffe mit biologischen Waffen ergreift, muß selber über die entsprechende Angriffsfähigkeit verfügen. Das bedeutet nicht zwangsläufig, daß er große Lagerbestände an solchen Waffen aufgebaut hat, aber ohne die prinzipielle Befähigung, eine Offensive mit biologischen Waffen simulieren, das heißt letztlich auch führen zu können, bestände die Gefahr, aufgrund der eigenen Zurückhaltung im Ernstfall für keinen ausreichenden Schutz gesorgt zu haben. Wenn also ein Staat behauptet, sein Biowaffenprogramm sei rein defensiv orientiert, läuft es auf die Frage hinaus, ob andere Staaten ihm vertrauen oder nicht. Haben sie auch nur den geringsten Anhaltspunkt dafür, daß er etwas vor ihnen verberge oder falsches Spiel treibe, könnten sie aus Selbstschutzgründen zu dem Schluß gelangen, besser…..

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