Stelle alles in Frage

Krisen, so wie Pandemien, machen die Dinge nicht an und für sich kaputt; sie zeigen das, was vorher schon kaputt war. – Patrick Wyman

Große Makro-Krisen in jeder Form sind furchteinflößend, massiv störend und in manchen Fällen buchstäblich tödlich. Aus diesem Grund sehen die Regierungen und die etablierten Institutionen solche Ereignisse immer als Gelegenheit, den Reichtum und die Macht weiter zu konsolidieren.

Die gegenwärtige globale Pandemie bildet da keine Ausnahme, wie ich in meinem Artikel von letzter Woche beschrieben habe: https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/machtergreifung-23-03-2020/

Es ist zwar nötig, sich dieser Realität bewusst zu sein – und sich wann immer möglich dagegen zu wehren – aber es ist genauso wichtig zu erkennen, dass all das auch einen Hoffnungsschimmer hat.

Das Bezugssystem, in dem wir leben, verlässt sich darauf, dass wir nicht zu fest darüber nachdenken, wie Macht funktioniert. Es verlässt sich darauf, dass wir zu sehr mit den grundlegenden Überlebensmechanismen beschäftigt sind, oder von künstlichem Konsumismus und endlosem Entertainment abgelenkt sind, um darüber nachzudenken, wie das System tatsächlich funktioniert. Diese Methode der sozialen Kontrolle war mein ganzes Leben lang überaus erfolgreich, aber was…..

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