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Predigt von Solidarität in der Krise endet bei der NATO-Doktrin

Der Westen nutzt die Pandemie, um China, Russland und Kuba zu verunglimpfen.

Mit Seuchen verhält es sich wie mit jeder Naturkatastrophe. Da ist zunächst der menschlich verbindende Effekt der Not. Regierungen, Intellektuelle und Seelsorger beschwören Solidarität und Hilfsbereitschaft. Und Menschen wachsen über sich selbst hinaus, Gesundheitsarbeiterinnen und viele andere leisten Ausserordentliches im Einsatz für die Gemeinschaft. Die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte Michelle Bachelet fordert Soforthilfe für 38 besonders gefährdete Länder der sogenannten Dritten Welt. Doch wer die zwei Milliarden Dollar bezahlt, bleibt unklar.

Aber diejenigen, die als erste mit konkreter Hilfe zur Stelle waren, sind China, Russland und Kuba. Und da hat es im Westen dann schnell einmal ein Ende mit dem Diskurs von der humanitären Solidarität in der Krise.

China – das Reich des Bösen

Es fing damit an, dass der US-Präsident darauf beharrte, das Corona-Virus als «chinese virus» zu bezeichnen. Die aus dem Kalten Krieg bekannte gelbe Gefahr….

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