Öffentliche Hysterie kontra wissenschaftliches Denken

Durch die Corona-Krise wurde unser politisches und mediales Establishment als zerrüttet und möglicherweise gefährlich enthüllt. Wenn der Westen bis vor kurzem mit wissenschaftlichem, analytischen, rationalem und methodischem Denken in Verbindung gebracht wurde, so ist von diesem athenischen Denken nicht mehr viel übrig. So wie Kartenhäuser haben sich die meisten unserer westlichen Demokratien einer populistischen Entscheidungsfindung ergeben, die von Natur aus zutiefst unwissenschaftlich ist.

Als ich mich vor 35 Jahren an der Universität einschrieb, da wurden skeptisches und kritisches Denken als wertvolle westliche Werte angesehen. Dieser Ansatz wurde beiseite gefegt: Skeptiker werden zu öffentlichen Feinden erklärt. Sie werden in den Medien verächtlich gemacht und von ihren Berufskollegen oft verleumdet.

Ich denke niemand bezweifelt, dass die Welt vor einer gefährlichen Gesundheitskrise steht, aber es werden so viele Fragen zur Natur dieser Krise, ihrem Ursprung, dem Virus in seinem Zentrum und mögliche Lösungen auf eine Art und Weise beiseite gewischt, die an historische kirchliche Hexenjagd erinnert, anstatt mit jener Art von Vernunft, die uns durch die westliche, liberale Tradition eingeimpft sein sollte.

Bisher haben es nur einige wenige tapfere Gelehrte und Experten gewagt…..

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