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“Nostradamus sagte Corona-Virus voraus …”: Neues aus EU-Propagandawerkstatt

Die Corona-Krise ist für den Kreml ein willkommener Anlass, wieder einmal Verwirrung und Angst in der EU zu stiften: durch Desinformationskampagnen. So lauten die jüngsten Anschuldigungen aus Brüssel. RT ging den Vorwürfen auf den Grund.

von Wladislaw Sankin

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder zeigt sich sehr erstaunt über das Krisenmanagement von EU-Komissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Das meldeten die Medien am Freitag. Lesen wir weiter: In der dramatischen Corona-Krise wirft Söder der EU-Kommission Untätigkeit vor und greift die Behörde unter Präsidentin von der Leyen scharf an.

Eigentlich wäre diese Krise jetzt die Stunde Europas und die Stunde der EU-Kommission. Aber es ist merkwürdig still in Brüssel. Wir erleben gerade eine Entsolidarisierung in Europa, die den Geist der europäischen Idee massiv gefährdet”, sagte Söder in einem Interview.

Doch Söder täuscht sich, denn Brüssel ist nicht untätig. Es wird dort weiter eifrig gearbeitet – nur nicht daran, Lösungen für Krisensituationen zu erarbeiten, sondern daran, die Corona-Krise nun irgendwie mit Russland in Verbindung zu bringen. Genauer gesagt, mit dem Kreml, mit “kremlgelenkten Medien” und “kremltreuen Akteuren”.  Denn man habe eine Moskauer Kampagne festgestellt, die darauf angelegt ist, “Verwirrung, Panik und Angst zu verschärfen”, wie aus einem Papier der Abteilung für Strategische Kommunikation des Auswärtigen Dienstes der EU hervorgeht.

Ziel der Desinformation durch den Kreml sei es, die Krise in westlichen Ländern zu verschlimmern, besonders, indem das öffentliche Vertrauen in die nationalen Gesundheitssysteme untergraben werde. Diese Bemühungen stünden im Einklang mit einer breiter angelegten Strategie des Kreml, nämlich zu versuchen, “die europäischen Gesellschaften von innen zu zersetzen”, indem ihre Schwachstellen und ihre Spaltungen ausgenutzt würden. Hier weiter…….

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