Warum versteckt Frankreich ein billiges und getestetes Virusheilmittel

Die französische Regierung hilft Big Pharma wohl, von der Covid-19-Pandemie zu profitieren

Bild: Facebook

Von Pepe Escobar. Pepe Escobar ist Großkorrespondent der Asia Times. Alle Quellen im Original

Was sich in der fünftgrößten Volkswirtschaft der Welt abspielt, deutet wohl auf einen großen Kollusionsskandal hin, bei dem die französische Regierung Big Pharma hilft, durch die Expansion von Covid-19 zu profitieren. Die informierten französischen Bürger sind darüber absolut wütend.

Meine ursprüngliche Frage an eine ernsthafte, untadelige Pariser Quelle, die Juristin Valerie Bugault, betraf die gefährlichen Verbindungen zwischen dem Makronismus und Big Pharma und insbesondere das mysteriöse “Verschwinden” – eher ein regelrechter Diebstahl – aller Chloroquinvorräte im Besitz der französischen Regierung.

Der angesehene Professor Christian Perronne sprach über den Diebstahl live in einem der 24/7-Infokanäle Frankreichs: “Die Zentralapotheke der Krankenhäuser gab heute bekannt, dass sie mit einem totalen Bruch aller Bestände konfrontiert sind, dass sie geplündert wurden.”

Mit dem Input einer anderen, anonymen Quelle ist es nun möglich, einen Zeitplan zu erstellen, der die jüngsten Maßnahmen der französischen Regierung in die dringend benötigte Perspektive rückt.

Beginnen wir mit Yves Levy, der von 2014 bis 2018 Leiter des INSERM – des französischen nationalen Instituts für Gesundheit und medizinische Forschung – war, als er zum außerordentlichen Staatsrat für die Macron-Verwaltung ernannt wurde. Nur 12 Personen in Frankreich haben diesen Status erreicht.

Levy ist mit Agnes Buzy verheiratet, die bis vor kurzem Gesundheitsministerin unter Macron war. Buzy wurde von Macrons Partei im Wesentlichen ein “Angebot, das man nicht ablehnen kann” unterbreitet, das Ministerium zu verlassen – mitten in der Coronavirus-Krise – und für das Amt des Bürgermeisters von Paris zu kandidieren, wo sie in der ersten Runde am 16. März gnadenlos geschlagen wurde.

Levy hat eine bösartige laufende Fehde mit Professor Didier Raoult – einem produktiven und oft zitierten Spezialisten für übertragbare Krankheiten aus Marseille. Levy hat dem weltbekannten IHU-Forschungszentrum (Krankenhaus-Hochschul-Institut), das von Raoult geleitet wird, das INSERM-Label vorenthalten.

In der Praxis widerrief Levy im Oktober 2019 den Status der “Gründung” der verschiedenen IHUs, damit er deren Forschung übernehmen konnte.

Raoult war Teil einer klinischen Studie, in der Hydroxychloroquin und Azithromycin 90% der Covid-19-Fälle heilten, wenn sie sehr früh getestet wurden. (Frühe, massive Tests sind das Herzstück der erfolgreichen südkoreanischen Strategie).

Raoult ist gegen die totale Abschottung von gesunden Personen und möglichen Trägern – die er als “mittelalterlich” in einem anachronistischen Sinn betrachtet. Er befürwortet massive Tests (die neben Südkorea auch in Singapur, Taiwan und Vietnam erfolgreich waren) und eine schnelle Behandlung mit Hydroxychloroquin. Nur kontaminierte Personen sollten isoliert werden.Chloroquin kostet einen Euro für zehn Tabletten. Und da liegt der Haken: Die Big Pharma – die vor allem das INSERM finanziert und zu der auch der “nationale Champion” Sanofi gehört – würde lieber eine viel profitablere Lösung wählen. Sanofi sagt im Moment, dass es sich “aktiv auf die Produktion von Chloroquin vorbereitet”, aber das kann “Wochen” dauern, und von der Preisgestaltung ist keine Rede.

Ein Minister auf der Flucht vor einem Tsunami

Hier ist die Zeitlinie:………

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