Wie die Plattformen durchgreifen und welche Fragen das aufwirft

Nahezu alle großen Plattformen haben im Zuge der Coronavirus-Pandemie Maßnahmen ergriffen, um Desinformation entgegenzutreten. Unser Gastautor hat analysiert, wie sie Verweise auf verlässliche Quellen einsetzen und Inhalte mit Künstlicher Intelligenz hoch- und herabstufen.

Warnschild auf Mikroskopaufnahme von CoronavirusViele Plattformen zeigen Hinweise zu verlässlichen Informationen über das Virus an. CC public domain Virus: NIH Image Gallery | Warnschild: Tango Desktop Project

Julian Jaursch ist Projektleiter beim Berliner Think Tank Stiftung Neue Verantwortung. Dort analysiert er unter anderem Ansätze, wie mit Desinformation in der digitalen Öffentlichkeit umgegangen werden kann. Aktuell befasst er sich damit, welche Transparenz- und Rechenschaftspflichten für große Plattformen gelten, gerade bei digitalen politischen Kampagnen und politischer Onlinewerbung.

Auf großen digitalen Plattformen wie auch bei Messenger-Diensten finden sich zuhauf falsche und irreführende Informationen zu COVID-19. Von angeblichen Wunderheilmitteln über frei erfundene Selbstdiagnosetipps bis hin zu Verschwörungstheorien zu den angeblichen Drahtzieher:innen hinter der Pandemie: Facebook, Twitter, YouTube, WhatsApp und andere Dienste müssen mit einer Flut…..

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