Woher stammen die Waffen für den Genozid im Jemen?

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Im Jemen kämpft eine achtköpfige Koalition unter Führung Saudi-Arabiens und der Emirate gegen die aufständischen Houthi-Rebellen. Die leidtragenden dieses genozidalen Krieges sind die 28 Millionen Menschen im Land, die von Hunger, Cholera und anderen lebensfeindlichen Bedingungen geplagt werden. Der Westen, allen voran die USA und Großbritannien, unterstützen die Koalition auf jede nur erdenkliche Weise. Die direkteste Form des Supports sind gewiss Waffenlieferungen. Laut den neuesten Zahlen des SIPRI-Friedensinstituts waren es im Laufe des Jemenkriegs 33 Länder, die Waffen im Wert von weit über 36 Milliarden US-Dollar an die Koalition verkauft – 58 Prozent davon stammen aus den USA, gefolgt von Frankreich, Russland, Großbritannien und Deutschland. Von Jakob Reimann.

Der Krieg in Darfur im Westen Sudans ab 2003 stellt den ersten Genozid im 21. Jahrhundert dar. Der seit März 2015 wütende Krieg im Jemen den zweiten. Formal kämpft eine achtköpfige Koalition unter Führung Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate gegen die Houthi-Rebellen, die beflügelt durch den Arabischen Frühling 2011 in ihrem Aufstand ab 2014 schließlich den Großtei

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