Kriegsgefahr und Lebenslügen

Der Mord an Soleimani und die Heuchelei der globalen Linken

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Trumps illegaler Mord am iranischen General Qassem Soleimani brachten die Welt so nahe an einen katastrophalen US-Iran-Krieg wie seit der Islamischen Revolution von 1979 nicht. Im Zuge des Soleimani-Mords verfielen viele in der globalen anti-imperialistischen Bewegung einmal mehr infantilen Dichotomien und glorifizierten den brutalen iranischen General zu ihrem „anti-imperialistischen Helden“ – wie wir es immer wieder auch im Kontext von Russland, Syrien und Iran beobachten können.
„Bist du vertraut mit General Soleimani?“, fragt Radiomoderator Hugh Hewitt im September 2015 den bekannten Trash-TV-Star und Immobilienerben, der in seinem gescheiterten Geschäftsleben ganze sechs Male Insolvenz anmeldete und sich nun aufs höchste Amt im Staate bewirbt. Kurze Pause. „Ja“, zögerlich, halb fragend, und weiter: „Ich, ich. Mach weiter, gib mir was, sag mir was.“ Hewitt: „Er ist der Anführer der Quds Forces.“ Darauf der verunsicherte Trash-TV-Star: „Ja, okay, richtig. Nebenbei bemerkt, denke ich, dass die Kurden von uns miserabel behandelt…..

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