Hat der Staudammbruch von Brumadinho juristische Konsequenzen?

uncuttippAls im Januar 2019 im brasilianischen Brumadinho der Staudamm einer großen Eisenerzmine brach, starben mehr als 270 Menschen. 13 Millionen Kubikmeter Schlamm mit teilweise giftigen Bergbauabwässern rissen damals Menschen, Tiere und Gebäude mit sich. Es war eine der größten Industriekatastrophen in der Geschichte Brasiliens. Jetzt, ein gutes Jahr danach, hat ein brasilianisches Gericht die Anklage der Staatsanwaltschaft gegen 16 Verantwortliche des Betreiberkonzerns Vale und Mitarbeiter des TÜV Süd zugelassen.

Vorgeworfen wird den Angeklagten nicht fahrlässige Tötung, wie sonst oft bei Unglücken infolge unzureichender Sicherheitsmaßnahmen, sondern vorsätzlicher Totschlag. Die angeklagten führenden Mitarbeiter des Konzerns Vale, darunter dessen im März 2019 entlassener CEO Fabio Schvartsman, und die Experten des TÜV Süd hätten bewusst…..

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