Russische Medien: „Was ist los mit Erdogan?“

Natürlich war die Verschärfung der Lage in Syrien am Sonntag auch Thema in der russischen Sendung „Nachrichten der Woche“.

Inzwischen ist bekannt geworden, dass Putin und Erdogan sich am 5. März in Moskau treffen werden. Vor diesem Hintergrund ist es interessant, wie das russische Fernsehen über die Eskalation in Syrien berichtet. Daher habe ich den Bericht des russischen Fernsehens zu dem Thema übersetzt. Besonders interessant ist dabei der Bericht des russischen Korrespondenten in Syrien, da westliche Medien keine Journalisten in Syrien haben und es daher auch keine Berichte aus Syrien, sondern nur über Syrien gibt. Der Bericht des Korrespondenten dürfte mit meiner Übersetzung auch ohne Russischkenntnisse verständlich sein.

Beginn der Übersetzung:

Schlechte Nachrichten aus der syrischen Provinz Idlib. „Nachrichten der…..

…passend noch….
Syrien-Krieg: Ankara auf verlorenem Posten?

Der türkische Präsident Erdogan steht seit Monaten illegal mit seinen Truppen in Syrien. Er verstößt dabei gegen das Völkerrecht und niemand im Westen scheint es bislang zu stören. Mit der Ankündigung und Wahrmachung Erdogans die Grenzen zu Griechenland zu öffnen und Abertausende Migranten gen Europa, respektive Deutschland, zu schicken, versucht er aus meiner Sicht Brüssel zu erpressen, damit man – hier sind v.a. die NATO-Mitglieder gemeint – der Türkei in den immer heftiger werdenden Kämpfen in Syrien zu unterstützen.

Erst in der vergangenen Woche hat Ankara 33 Soldaten in Syrien verloren und verweigert sich weiterhin eines Truppenabzugs aus Syrien, während die syrische Armee in der Region Idlib weiter an Boden gewinnt. In einem BBC-Artikel mit dem Titel Syria war: 33 Turkish troops killed in air strike in Idlib (Syrien-Krieg: 33 türkische Soldaten in einem Luftangriff in Idlib getötet) lesen wir:

Mindestens 33 türkische Soldaten wurden bei einem…..

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