Digitalisierung: Speerspitze des Neoliberalismus

Mit der Digitalisierung wollen sich die Herrschenden ihren Traum von lückenloser Überwachung und Verhaltenssteuerung in naher Zukunft erfüllen.

Exzesse der Überwachung

Digitalisierung ist nicht nur eine skurrile Idee von Christian Lindner – sie ist die Zukunft, die die Eliten über uns verhängt haben, die sie uns auf Teufel komm raus aufzwingen und aufschwatzen werden.

Die Digitalisierung ist Sirenenton, Trojanisches Pferd und Rammbock zur endgültigen Durchsetzung der „Kannibalistischen Weltordnung“.

Sie wird mit Einwilligung der technik-affinen Mehrheit bisher nicht da gewesene Exzesse der Überwachung ermöglichen. Sie wird ein wachsendes Heer von Überflüssigen produzieren – natürlich ohne Arbeitszeiten zu verkürzen, vielmehr um den Druck auf Arbeitslose und Arbeitende zu erhöhen. Sie wird die Privatsphäre abschaffen und soziale Kontrolle auch außerhalb des Arbeitsplatzes perfektionieren. Die gute Nachricht: Wir haben teilweise die Wahl, das Spiel nicht mitzuspielen. Noch.

Die öffentliche Debatte hat ein neues Schlagwort erobert: Digitalisierung. Es scheint, dass die neoliberale Front hier ihre eigentliche Speerspitze gefunden hat. Ich falle gleich mit der Tür ins Haus: Ursula von der Leyen und Jens Spahn, als „Fremde Federn“ in der FAZ vom 11. Oktober 2019, „verfolgen“ die „Vision“ „für den europäischen Datenraum“:


FAZ vom 11. Oktober 2019 (Foto: Klaus-Jürgen Bruder)

FAZ vom 11. Oktober 2019 (Foto: Klaus-Jürgen Bruder)


Die Frage, die sie stellen: „In was für einer digitalen Gesellschaft wollen wir leben?“ Fest steht dabei für Ursula von der Leyen und Jens Spahn: „Wir müssen lernen, das große Potential der Datenschätze besser auszuschöpfen.“ Und dafür, meinen……

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