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Die Heiligsprechung des Quacksalbers Muhammad Yunus

Norbert Haering

In einem ärgerlichen Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ darf sich Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus aus Bangladesch als großer Weltverbesserer produzieren. Dabei ist er gemessen an seinen Versprechungen grandios gescheitert und hat mit seiner Idee der Mikrokredite, die er widerstandslos missbrauchen ließ, großes Leid über viele arme Menschen gebracht. …

„Mit seiner Idee der Mikrokredite für Mittellose gewann Muhammad Yunus einst den Friedensnobelpreis.“ So wird das Interview eingeleitet. Dann kommt gleich der Satz, der den Interviewer zu einer sehr kritischen Nachfrage hätte führen müssen, eine Nachfrage, die den ganzen Artikel in ein anderes Licht getaucht hätte: „Die Armut in der Welt sorgt ihn weiterhin.“

Diese Sorge, die den Interviewten zu ehren scheint, ist in Wahrheit der Befund seines Scheiterns. Muhammad Yunus hat den Friedensnobelpreis 2006 nicht bekommen, weil er vor 45 Jahren die ebenso bescheidene wie nützliche Idee verfolgte, armen Menschen mit unternehmerischen Ambitionen kleine, günstige Kredite zu geben, damit sie sich eine wirtschaftliche Existenz aufbauen konnten.

Yunus bekam den Preis, weil er sich in den 1990er Jahren mit der Weltbank und der (amerikanischen) Finanzbranche verbündete. Gemeinsam stilisierten sie die…..

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