Die Trilaterale Kommission: Der Einsatz von Krisen als Gelegenheit für Reformen

Vor einigen Jahren habe ich einen Artikel veröffentlicht, der einen kurzen Abriss über die Trilaterale Kommission gab. Darin habe ich zahlreich ehemalige Mitglieder dieser Institution zitiert und wie ihr übergreifendes Ziel die Integration von Nationalstaaten ist, auf Kosten der Selbstbestimmung.

In jenem Artikel habe ich behauptet, dass das vorherrschende Modell für Globalisten mindestens seit dem Ersten Weltkrieg darin bestand, die Krise als Chance zu nutzen, indem sie zunächst Perioden des Chaos anstifteten, bevor sie sich als die Ordnung der nachfolgenden Unruhen präsentieren konnten. Vier der größten globalen Institutionen der Welt – die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, der Internationale Währungsfonds, die Weltbank und die Vereinten Nationen – wurden auf diesem Prinzip gegründet. Ohne eine Reihe von Krisen hätte es keinen Grund für ihre Existenz gegeben.

In den letzten Jahren war ein Trend zu beobachten, wie inmitten geopolitischer Konflikte globale Gremien und führende Persönlichkeiten der Welt im Zuge des zunehmenden politischen Nationalismus und Protektionismus substanzielle Reformen der Europäischen Union und der Welthandelsorganisation forderten. Der Drang nach Reformen wurde weitgehend damit begründet, dass die internationale “auf Regeln basierende Weltordnung” – die aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs hervorgegangen ist – bedroht sei, und das alles als direkte Folge des Wachstums von Antiglobalisierungsbewegungen, die oft als “Populismus” bezeichnet werden.

Wenn also die globalen Institutionen ihr Machtniveau durch eine tiefere…..

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