Ecuadors Bananenplantagen, ein Nest der Sklaverei

Ein Gewerkschafter wird mit dem Tod bedroht und innerhalb weniger Monate zweimal
vor Gericht gezerrt. Der Fall Jorge Acosta ist die Spitze des Eisb
erges im ecuadorianischen Bananenhandel. Doch während die UNO schon vor Jahren von moderner Sklaverei sprach,
decken sich die verantwortlichen Eliten des Landes gegenseitig. 

Die Geschichte von Jorge Acosta könnte einem Roman von Mario Puzo entspringen, dem Autor von El Padrino. Doch beim Bananengewerkschafter handelt es sich nicht um eine Mafia-Fiktion, bei Acosta geht es um nichts weniger als sein Leben. Denn wenn jemand in den ecuadorianischen Bananenplantagen die Rechte der ArbeiterInnen verteidigt und sich wie Jorge Acosta erlaubt, die Eliten und ihre Machtstrukturen in Frage zu stellen, steht dieses automatisch auf dem Spiel. „Die Bananenproduktion ist schmutzig wie der Drogenhandel“, hatte der 59-Jährige…..

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