Angehörige türkischer Soldaten strömen zu den Krankenhäusern

Angehörige türkischer Soldaten strömen zu den Krankenhäusern ++ Tumulte ++ Fassungslosigkeit, Trauer, Wut und Entsetzen ++ Stimmung kippt gegen Erdogan

Fast im Minutentakt treffen neue Rettungsfahrzeuge ein. Sie bringen verletzte und getötete türkische Soldaten aus Syrien. Immer mehr Angehörige strömen zu den Krankenhäusern – wollen ein Lebenszeichen, Informationen oder die endgültige Gewissheit.

In der türkischen Bevölkerung kippt allmählich die Stimmung – gegen Erdogan – gegen seine militärischen Abenteuer. Die Regierung von Präsident Erdogan versucht die wahren Verlustzahlen zu vertuschen. Man versucht die Bevölkerung für dumm zu halten – mit angeblichen Erfolgen.

Inzwischen sollen heute etwa 80 türkische Soldaten getötet oder schwer verletzt worden sein. Einige Soldaten sollen sogar auf eigener Faust aus der Kampfzone geflüchtet sein. Die türkische Regierung spricht bisher nur von 20 Toten. Die russische Luftwaffe nahm allerdings ganze Konvois der türkischen Armee unter Beschuss – nachdem Türken versucht hatten, ein russisches Flugzeug abzuschießen. Auch wurde der illegal von der Türkei besetzte Flugplatz Taftanaz in der Provinz Idlib von russischen Kräften heftigst angegriffen – darin ließ Erdogan chinesische Uiguren, Usbeken und Turkmenen für Al-Kaida trainieren und bewaffnen.

Wie von HDK bereits am Freitag berichtet: Putin reagiert bisher immer noch nicht auf Erdogan, der unbedingt ein bilaterales Treffen abhalten will.

Wenn Erdogan also sein Gesicht nicht verlieren möchte, muss er am 1. März [Ultimatum von Erdogan endet] mit einem Krieg gegen Syrien [und Russland] beginnen – welchen er höchstwahrscheinlich verlieren wird.

Oder Erdogan unternimmt am 1. März nichts und verliert dadurch an Glaubwürdigkeit – erst recht, nachdem so viele türkische Soldaten bereits ihr Leben für seine „Spielchen“ verloren haben.

Putin wird ihm dieses Mal – mit hoher Wahrscheinlichkeit – nicht aus dem Schlamassel helfen. In diese Lage hat sich Erdogan selbst hineinmanövriert – durch seine Kriegsrhetorik – durch seine Unzuverlässigkeit – Unglaubwürdigkeit – Hinterhältigkeit.

Hinter den Kulissen

++ Koordinierte Aktionen der Türkei und Israel gegen Syrien und Russland? ++ Große Anzahl türkischer und israelischer Kampfjets an den nördlichen und südlichen Grenzen Syriens in der Luft ++ Russische S300 und S400 Flugabwehr-Einheiten in höchster Alarmbereitschaft ++ Offenbar Explosionen in Latakia – in der Nähe vom russischen Luftwaffenstützpunkt ++ Weitere Explosionen in überwiegend von Kurden bewohnten Regionen in Nordsyrien ++

++ Ägyptische und libysche Kampfjets bombardieren türkischen Stützpunkt in Tripolis / Libyen ++ Mindestens 10 türkische Soldaten getötet ++

Nach offiziellen Meldungen sind gestern in Idlib 33 türkische Soldaten von syrischen Truppen getötet worden. Die Türkei schlägt gerade mit voller Wucht zurück und es wurden bisher 1709 syrische Soldaten eliminiert. Aufgrund der Tatsache das die Nato die Türkei in diesem Fall im Stich lässt, hat Präsident Erdogan als Konsequenz alle Tore nach Europa geöffnet. 5 Mio Flüchtlinge dürfen nun nach Europa einreisen. Sollte Europa und die Nato nicht handeln, droht Europa eine Flüchtlingswelle von der sie nicht mal zu träumen gewagt hätten. Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht annähernd abzuschätzen wie groß das Ausmaß dessen ist, was ab heute Nacht alles passieren wird….Nachtrag : aktuell bewegen sich tausende Flüchtlinge in Edirne (Grenzstadt zu Griechenland) Richtung Europa.

….passend dazu….

Soziale Medien in der Türkei sind gesperrt, da die militärische Krise der Idlib eskaliert

Die Netzwerkdaten des NetBlocks-Internet-Observatoriums bestätigen, dass die Türkei den Zugang zu sozialen Medien nach dem Vorwurf eines Angriffs auf türkische Truppen in Idlib, Syrien, am Donnerstag, den 27. Februar 2020, blockiert hat.

Die sozialen Plattformen Twitter, Facebook und Instagram wurden sind seit 23.30 Uhr Ortszeit (20.30 Uhr UTC) über den nationalen Anbieter Turk Telecom (AS9121) und in der Folge andere führende Anbieter nicht mehr erreichbar. Die Daten zeigen, dass die YouTube- und WhatsApp-Messaging-Backend-Server zur gleichen Zeit oder kurz danach ebenfalls teilweise eingeschränkt wurden. Die Einschränkungen sind technisch konsistent mit den Techniken, die in der Türkei zum Filtern von Inhalten verwendet werden.

netblocks.org

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