Post von der Staatsanwaltschaft

Strafanzeigen, DNA-Entnahmen, beschlagnahmte Computer: AktivistInnen, die in Zürich gegen christlich-fundamentalistische AbtreibungsgegnerInnen auf die Strasse gingen, werden von der Justiz massiv bedrängt.

Als alles schon vorbei schien, griff die Zürcher Stadtpolizei zu. September 2019, der sogenannte Marsch fürs Läbe hatte gerade sein Ende gefunden, und auch die Gegendemonstration war im Begriff, sich aufzulösen, da kesselte die Polizei rund 200 Personen in der Nähe des Hauptbahnhofs ein, nahm ihre Personalien auf und liess sie dann nach Hause gehen.

Danach geschah ein paar Monate nichts – dann kam Post von der Staatsanwaltschaft. «Rund ein Dutzend Verfahren» hat die Staatsanwaltschaft nach der Kundgebung eröffnet, wie sie auf Anfrage mitteilt. Rund ein Dutzend Personen erhielten denn auch Vorladungen zugestellt. Parallel dazu verschickte das Statthalteramt dutzendfach sogenannte Verzeigungsvorhalte, in denen die Angeschriebenen Personalien, Arbeitgeber und Motiv für die Teilnahme am unbewilligten Protest angeben sollten.

Ausgerechnet im Frauenjahr

Um die Reaktion der Behörden einordnen und – wichtiger noch – nachvollziehen…..

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