Assanges Verteidiger: „Das Imperium nennt es Spionage, wir nennen es Journalismus“

Auf einer Pressekonferenz in London diskutierten am Dienstag mehr als 100 Journalisten aus 23 Ländern über die Anhörung zum Auslieferungsantrag der USA für Julian Assange, die nächsten Montag beginnen soll. Zu den Rednern gehörten WikiLeaks-Chefredakteur Kristinn Hrafnsson, Assanges Anwältin Jennifer Robinson und die australischen Parlamentsabgeordneten Andrew Wilkie und George Christensen.

Hrafnsson wies darauf hin, dass Assange vor zehn Jahren ein international gefeierter Journalist war. WikiLeaks hatte mit einer Kerngruppe von Journalisten aus der ganzen Welt zusammengearbeitet, um die als Cablegate bekannten Dokumente zu veröffentlichen. Hrafnsson erklärte: „Diese zentralen Werte sind durch die Verhandlung im Fall Julian Assange nächste Woche in Gefahr.“

WikiLeaks-Chefredakteur Kristinn Hrafnsson, Anwältin Jennifer Robinson, Deborah Bonetti und die australischen Abgeordneten Andrew Wilkie und George Christensen

Hrafnsson bezeichnete die Behauptung des US-Außenministeriums, Assange sei kein Journalist und WikiLeaks keine Medienorganisation, als absurd:…..

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