Der Identifizierungszwang für Gamer hat das Zeug zum Desaster

Nutzer:innen von großen Gaming-Plattformen und sozialen Netzwerken sollen nach dem Willen von Niedersachsens Innenminister künftig ihren Klarnamen und ihre Adresse verraten müssen. Damit soll die Polizei leichter gegen Hass und Hetze vorgehen können. Das Vorhaben ist nicht nur unrealistisch, sondern auch unverantwortlich und gefährlich. Ein Kommentar.Erika Mustermann als GamerinIst das Erika? Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Gabriel Dias Pimenta | Bundesministerium des Innern | Bearbeitung: netzpolitik.org

Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern wollen Anbieter:innen von sozialen Netzwerken und Gaming-Plattformen vorschreiben, ihre Nutzer:innen zu zwingen, sich mithilfe von amtlichen Dokumenten zu identifizieren. Einen entsprechenden Gesetzesantrag haben sie an diesem Freitag im Bundesrat eingebracht, netzpolitik.org berichtete. Angeblich sollen Nutzer:innen, die Hass und Hetze verbreiten, so leichter ermittelt werden können.

Dabei ist unklar, wie ein solches Vorhaben wirklich umgesetzt werden kann. Es könnte es dazu führen…..

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