Wie die “Mutter aller Bomben” Afghanistan verseucht hat

Achin, Provinz Nangarhar , Afghanistan. Archivbild (2012): Gemischte US-afghanische Patrouille. Pentagon. Gemeinfrei

Im April 2017 warf das US-Militär die sogenannte “Mutter aller Bomben” über Afghanistan ab. Die Auswirkungen dieser monströsen Waffe blieben lange im Dunkeln. Doch nun wird immer mehr deutlich, was für einen Schaden die Bombe angerichtet hat – und wie zahlreiche Menschen im Schatten der Ignoranz darunter leiden.

Es war ein kleiner Bericht, der kaum Beachtung fand. Vor wenigen Wochen berichtete der afghanische Lokalsender Kabul News aus dem Distrikt Achin in der östlichen Provinz Nangarhar. 2017 geriet Achin kurzzeitig in die Schlagzeilen. Der Grund: Die afghanische IS-Zelle sowie die “Mutter aller Bomben” (“Massive Ordnance Air Blast oder “MOAB”), die größte nicht-nukleare Bombe des US-Militärs, die in ebenjener Region abgeworfen wurde.

Doch nun berichten Einwohner Achins von mysteriösen Krankheiten, die seit der Detonation der Bombe regelmäßig auftreten und sich mittlerweile stark verbreitet haben. Gegenüber Kabul News……

 

Kommentare sind geschlossen.