Bundestag gibt weitere Gelder für deutsch-französisches Kampfflugzeugprojekt frei – und stellt Bedingungen

Archivbild Juni 2019: Erweiterung der Vereinbarungen zur Ausweitung des FCAS-Programms auf Spanien bei der Luftfahrtausstellung in Le Bourget; v.l. Eric Trappier (Dassault Aviation); Dirk Hoke (Airbus Defence and Space); die damalige deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen; die französische Verteidigungsministerin Florence Parly, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und die spanische Verteidigungsministerin Margarita Robles – Foto Martin Agüera

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat weitere Mittel für die Entwicklung des deutsch-französischen (und künftig um eine spanische Beteiligung erweiterten) Kampfflugzeugprojekts Future Combat Air System (FCAS) freigegeben. Zugleich banden die Abgeordneten die Entwicklung dieses Systems in einem gesonderten Beschluss an die parallele Entwicklung des ebenfalls deutsch-französischen Bodenkampfsystems (Main Ground Combat System, MGCS).

Die Freigabe von 77,5 Millionen Euro deutschem Anteil an der FCAS-Entwicklung durch den Ausschuss am (heutigen) Mittwoch ist bereits der zweite parlamentarische Schritt: Bereits im Juni vergangenen Jahres hatten die Abgeordneten Ausgaben für eine Konzeptstudie gebilligt, mit der das Next Generation Weapons System (NGWS), ein Kampfflugzeug der sechsten Generation als Teil des Gesamtsystems, untersucht werden sollte. Bereits im damaligen….

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