Doomsday? Atomkriegsgefahr? Wie langweilig!

Im Januar wurde die bekannte „Weltuntergangsuhr“ um 20 Sekunden nach vorne gerückt. Demnach ist es nun 100 Sekunden vor zwölf. So nah am Untergang war der Zeiger nicht einmal zu Zeiten des Kalten Krieges. Für 99 Prozent der Zeitgenossen aber kein Grund zur Beunruhigung.

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Das amerikanische Wissenschaftsmagazin „Bulletin of the Atomic Scientists“ hat am 23. Januar die Zeiger seiner symbolischen Weltuntergangsuhr, die die Gefährdung der Menschheit, ja: des Planeten signalisiert, von zwei Minuten auf 100 Sekunden vor Mitternacht vorgerückt. Dies ist der dramatischste Wert seit Einführung der sogenannten ‚Doomsday Clock‘ im Jahre 1947 überhaupt.

Zur Erinnerung: Selbst im Jahr der Kuba­krise lag der Wert bei „nur“ sieben Minuten vor zwölf und sogar Mitte der Achtziger Jahre, als Europa sich bei kürzesten Vorwarnzeiten vollgestopft mit atomaren Mittel- und Kurzstreckenraketen sah, war die Frist mit drei Minuten noch fast doppelt so lang wie jetzt!

Glückliche Zeiten, als es, wie im Jahre 2012, „nur“ fünf vor zwölf war! Idyllische Zeiten, als 1991 nach dem – vor allem der Politik der damaligen Sowjetführung zu verdankenden – Ende des ersten Kalten Krieges die Uhr auf ganze siebzehn Minuten vor zwölf zurückgestellt werden konnte! Der ‚entspannteste‘ Wert seit Einführung der Doomsday Clock überhaupt.

„Die Lage der internationalen Sicherheit ist gefährlicher als je zuvor!“

Selbstverständlich musste die erneute Verkürzung der Frist, wollte man sich…..

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