Russland verstehen mit Infosperber?

Mittelschüler im Stechschritt vor der «Ewigen Flamme» für die gefallenen Soldaten in Irkutsk© Peter Lüthi

Russland kann mit unterschiedlichen Augen gesehen werden. Peter Lüthi sieht Russland anders als Infosperber.

(cm) Peter Lüthi, ein Schweizer Lehrer im Ruhestand und perfekt Russisch sprechend, reist seit vielen Jahren regelmässig in die Ukraine und nach Russland. In seinen Augen ist das Bild, das Infosperber von Russland vermittelt, nicht richtig. Infosperber gibt ihm hier Gelegenheit, seine Sicht darzustellen.

«Es ist wieder einmal an der Zeit – nach der kurzen Russland-Euphorie, die sich an Gorbatschovs erlösendes Wirken knüpfte – entschieden für Russland einzutreten. Das kann heissen, der Berichterstattung der sogenannten Leitmedien, die eine überwiegend antirussische Stimmung erzeugen, etwas entgegenzusetzen: «sehen, was andere übersehen» (auch in Russland) und analytisch die Manipulationen zerpflücken, ob diese nun auf Unkenntnis, Käuflichkeit oder geostrategischer Absicht beruhen. Auf längere Sicht braucht es mehr: dem Leser Unterlagen und Sichtweisen zur Verfügung stellen, die Bausteine zu einem eigenen Verstehen Russlands bilden können – das ist noch etwas anderes als die «eigene Meinung», deren Bildung Infosperber erleichtern will. («Eigene Meinungen» sind oft die Feinde von Entwicklung, wie in der Regel die Meinungsspalten bestätigen.)

Das geht auch mich etwas an als jemanden, der wie andere Europäer aus…..

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