Auf die Straße für Julian Assange — ein persönliches Plädoyer

Über die Auslieferung von Julian Assange wird in wenigen Wochen in England entschieden. Weltweit versammeln sich mehr und mehr Menschen auf der Straße, um ihrem Protest über seine Verhaftung und seine mögliche Auslieferung an die USA Ausdruck zu verleihen. Warum diese Proteste der Zivilgesellschaft unverzichtbar sind und warum „alle“, die die Möglichkeit haben, hingehen sollten, hier aus persönlicher Sicht der Autorin.

Warum gehe ich auf die Straße? Weil mir das Thema zu wichtig ist, um nicht auf die Straße zu gehen. Und warum ist mir das Thema wichtig? Weil ich davon betroffen bin — genauso wie jeder andere kritisch denkende Mensch auch. Es kommt nur auf den Zeitpunkt an, ab wann diese Betroffenheit schlagend wird.

Es war Martin Niemöller, der sagte:

Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich……

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