HPB – Die englische Revolution (3)

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6.4 England – Konsolidierung der Macht, Rückkehr der Monarchie und gloriose Revolution

Die politischen Spannungen im republikanischen England blieben nicht verborgen und ließen die royalistischen Kräfte im In- und Ausland neue Hoffnungen schöpfen. Nach den Rebellionen der Independents musste die Armee wieder durch Kämpfe mit äußeren Feinden „beschäftigt“ werden, um sie von den inneren Konflikten abzulenken. Außerdem bot die Rück-Eroberung Irlands die Möglichkeit, sich verschiedener Probleme zu entledigen. Durch weitere Landbeschlagnahme konnten dort einerseits Armeeveteranen auf zugewiesenem Land angesiedelt und wohlhabenden Kriegs-Kreditgebern ganze Ländereien als Gegenwert übereignet werden.

James Butler, 1. Duke of Ormonde, war inzwischen aus dem französischen Exil nach Irland zurückgekehrt, hatte die Führung der royalistischen Streitkräfte übernommen und 1649 einen Friedensvertrag mit der Irischen Konföderation von Kilkenny abgeschlossen. Royalistische protestantische und irische katholische Kämpfer gingen ein Bündnis ein, das unter Ormondes Oberbefehl stand. Das Bündnis rückte auf Dublin vor, das sich als letzter Stützpunkt unter…..

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