Das Vereinigte Königreich als Champion des Freien Handels – Boris Johnsons bemerkenswerte Rede

Nicht einmal drei Stunden ist es her, dass Boris Johnson in Greenwich eine sehr bemerkenswerte Rede darüber gehalten hat, wie es im Vereinigten Königreich nach dem Brexit weitergeht. Die Reaktionen, die wir bislang auf diese Rede von Briten gesehen, gehört und gelesen haben, reichen von Stolz bis zu einer ungewöhnlichen Vorfreude auf das, was kommt, eine Begeisterung in einer geschichtsträchtigen Phase dieses Landes dabei zu sein.

Optimismus und Stolz fassen das, was in Britannien die Atmosphäre zunehmend prägt, wohl am besten zusammen.



Zurück zur Rede.
Für die EU von besonderem Interesse:

Mit Boris Johnson gibt es keine Übernahme der EU-Regeln, es gibt keine Zuständigkeit europäischer Gerichte, es gibt keinen Zugriff auf britische Gewässer.

There is no need for a free trade agreement to involve accepting EU rules on competition policy, subsidies, social protection, the environment, or anything similar any more than the EU should be obliged to accept UK rules.

In vielen Bereichen, so Boris Johnson, sind die Standards im Vereinigten Königreich höher als in der EU. Machen wir deshalb unsere Standards zur Voraussetzung für ein Handelsabkommen mit der EU, fragt er: Nein. Warum sollten wir es also im umgekehrten Fall von der EU akzeptieren, dass die EU-Regeln zur Voraussetzung für ein Handelsabkommen gemacht werden? Und weiter:…..

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