Ohne Hintergedanken

Investitionen durch ausländische staatseigene Unternehmen werden zunehmend zum Politikum in Europa. Doch nur selten geht es tatsächlich um Geopolitik.

DPABild:dpa

Ende des Jahres 2019 unterzeichnete der chinesische Industriekonzern Jingye einen Vertrag zur Rettung des insolventen Stahlherstellers British Steel. In den kommenden Jahren wird Jingye in das Unternehmen mehr als eine Milliarde Pfund investieren. Weil Jingye enge Beziehungen zum chinesischen Staat unterhält, sahen viele Beobachter darin einen geopolitischen Zug: Die Übernahme würde der Kommunistischen Partei einen „gefährlichen Fuß in der Tür“ verschaffen. China würde – so diese Lesart – in Großbritannien „seine Fahne hissen“.

Ähnliche Investitionen staatseigener oder staatlich kontrollierter Unternehmen in Europa werden zunehmend zum Politikum. Gefordert wird eine härtere Haltung…..

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