Die Folterer und die “tickende Bombe”: Wie Folter zur Routine im globalen Krieg gegen den Terror wurde

Philip M. Giraldi ist ein ehemaliger CIA-Speziallist für Terrorbekämpfung und Offizier des militärischen Geheimdienstes, der neunzehn Jahre in der Türkei, Italien, Deutschland und Spanien gedient hat. Er war der CIA-Basisleiter für die Olympischen Spiele 1992 in Barcelona und war einer der ersten Amerikaner, die im Dezember 2001 in Afghanistan einmaschierten. Phil ist Exekutivdirektor des Council for the National Interest, einer in Washington ansässigen Interessenvertretung, die sich für eine US-Außenpolitik im Nahen Osten einsetzt, die mit den amerikanischen Werten und Interessen im Einklang steht. Er ist ein häufiger Mitarbeiter von Global Research.

Bildergebnis für The Torturers and the ‘Ticking Bomb’: How Torture Became Routine in the Global War on Terror©Bild: Wikimedia

Bei all der Medienaufregung, die sich auf die Amtsenthebung von Präsident Donald Trump konzentriert, überrascht es nicht, dass einige zusätzliche Erkenntnisse wie die Vereinigten Staaten zu einem Folterregime wurden, weitgehend ignoriert wurden. Es ist seit Jahren bekannt, dass die George-W.-Bush-Regierung das durchführte, was die meisten Menschen auf der Welt als Folter ansehen. Als ob sie sich wirklich um illegale Aktivitäten sorgten, fand das Weiße Haus damals zwei verformbare Anwälte des Justizministeriums, John Yoo und Jay Busby, die bereit waren, eine Rechtfertigung der Folter zu entwickeln. Sie entdeckten irgendwo in ihren Gesetzesbüchern, dass es möglich war, einem Verdächtigen alles anzutun, solange es nicht zu einem Organversagen führte. Das Ergebnis davon ist, das in der Praxis einige Häftlinge ohnehin starben, was als das ultimative Organversagen angesehen werden könnte. Der einzige, der später wegen des illegalen Folterprogramms bestraft wurde, war der ehemalige C.I.A.-Angestellte John Kiriakou, der das Programm auffliegen ließ.

Letzte Woche fand in einem Gerichtssaal in Guantanamo Bay eine Anhörung statt, bei der einer der Psychologen, die das Folterregime der Central Intelligence Agency entwickelt haben, unter Eid aussagte. Der Psychologe James Mitchell sagte in einer Voranhörung aus, die im Zusammenhang mit dem eventuellen Prozess gegen fünf mutmaßliche Verschwörer des 11. September stattfand. Er erörterte, wie……..

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