Irak warnt vor wirtschaftlichem Zusammenbruch wegen von Trump angedrohten Sanktionen

Die Vereinigten Staaten von Amerika würden die irakischen Öleinnahmen beschlagnahmen, die 90% des Budgets ausmachen

Jason Ditz

Irakische Regierungsvertreter warnen, daß sie vor einem nahezu sofortigen wirtschaftlichen Zusammenbruch stehen würden, wenn Präsident Trump gegen sie Sanktionen verhängt, weil sie die US-Truppen aufgefordert haben, das Land zu verlassen. Das irakische Parlament wies am 5. Januar mit 170:0 Stimmen die Regierung an, alle ausländischen Truppen zu vertreiben.

Präsident Trump hat mit massiven Sanktionen gegen den Irak gedroht, und in jüngster Zeit gibt es Vorschläge, dass die Vereinigten Staaten von Amerika das irakische Bankkonto bei der New Yorker Federal Reserve einfrieren würden, auf das alle irakischen Öleinnahmen gehen.

Das sind rund 90 Prozent des irakischen Budgets. Irakische Beamte haben “Drohanrufe” aus den Vereinigten Staaten von Amerika bezüglich der Truppen bestätigt, die darauf bestanden, dass sie nicht die Absicht haben, den Irak zu verlassen, nur weil der Irak das fordert.

Den Zusammenbruch der gesamten Wirtschaft über dem Irak hängen zu haben, obwohl er zu diesem Zeitpunkt noch theoretisch ist, ist keine gesunde Sache, wenn man an die Zukunft denkt. Siemens-Chef Joe Kaesar warnte, dass er der Ansicht ist, dass “Sanktionen zu verhängen, nur weil man seinen Willen nicht bekommt, vielleicht auch nicht immer hilfreich ist”.

Siemens hat einen 15 Milliarden Dollar schweren Auftrag für die Entwicklung der Stromversorgung im Irak. Während das Unternehmen sagt, dass es das Projekt nicht zurückschrauben will, besteht für Siemens wie für alle anderen das Risiko, dass die Vereinigten Staaten von Amerika das gesamte irakische Geld einfach kassieren und das Land zahlungsunfähig machen. Antikrieg

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