Hinter den Kulissen der Beziehungen zwischen den USA und dem Iran

Durch die Ermordung des iranischen Generals Qassem Soleimani im Irak hätte Präsident Trump beinahe den Dritten Weltkrieg provoziert. Zumindest ist dies die Version der US-Opposition und der internationalen Presse. Für Thierry Meyssan ist das, was hinter den Kulissen passiert, ganz anders als die Bühnenshow. Er sagt, man bewege sich in Richtung eines koordinierten militärischen Rückzugs der Vereinigten Staaten und des Iran aus dem Nahen Osten.

Zwei geteilte Länder

Die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran sind umso schwieriger zu verstehen, als diese beiden Staaten tief gespalten sind:

Die Vereinigten Staaten werden von Präsident Donald Trump regiert, aber alle Experten sehen, dass die föderale Administration in starker Opposition zu ihm steht, seinen Anweisungen nicht folgt und an dem laufenden parlamentarischen Unternehmen für seine Amtsenthebung teilnimmt.
• Dies ist keine politische Spaltung zwischen Republikanern und Demokraten, da Präsident Trump nicht von dieser Partei kommt, obwohl er von ihr die Nominierung erhielt, sondern eine kulturelle Kluft: die der drei angelsächsischen Bürgerkriege (der britische Bürgerkrieg, der amerikanische Unabhängigkeitskrieg und der Sezessionskrieg). Sie besteht heute in der Opposition zwischen der Kultur der rednecks, den Nachfolgern der “Eroberung des Westens” und der der Puritaner, Erben der “Pilgerväter” der Mayflower [1].

- Im Iran gibt es zwei konkurrierende Mächte: einerseits die Regierung von Scheich Hassan Rohani und auf der anderen Seite den Revolutionsführer Ajatollah Ali……

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