Die Proteste im Iran sind eine Inszenierung Washingtons

Paul Craig Roberts

Es ist schwer zu entscheiden, wer der Dümmste ist. Die protestierenden iranischen Studenten oder die iranische Regierung.

Die iranische Regierung, wie auch die Regierungen Russlands und Chinas, erlaubt NGOs, die von ihren Feinden in Washington und Großbritannien finanziert werden, im Iran zu operieren. Unbekümmert, ja sogar dumm, erhalten iranische Studenten Geld, Ermutigung, Organisation und Unterstützung von den aus dem Ausland finanzierten NGOs.

Um zu zeigen, wie dumm die Studenten sind, rufen sie Berichten zufolge, dass der Feind nicht Amerika ist, das Land, das ihnen mit Bomben droht, sondern die iranische Regierung. Nach dem Irak, Libyen und Syrien fragt man sich, warum die iranischen Studenten ihr Land in einem ähnlichen Zustand des Chaos und der Zerstörung sehen wollen. Man fragt sich, warum die Regierung eine Universität finanziert, die so dumme Studenten hervorbringt.

Ich habe nie eine Erklärung gesehen, warum Länder die auf Washingtons Liste stehen für einen Regimewechsel die fünfte Kolonnen in ihrem Land finanzieren darf. Versuchen der Iran, Russland und China zu zeigen, wie demokratisch sie sind, indem sie den Verrat akzeptieren?

Soweit ich weiß, gibt es keine iranischen, chinesischen oder russischen NGOs, die einen Regimewechsel in den USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich oder einem anderen Vasallenstaat Washingtons fordern. In den USA kann sich der Präsident nicht einmal mit dem Präsidenten Russlands treffen, ohne beschuldigt zu werden, Amerika zu verraten. Die Vorstellung das von Russland finanzierte NGOs einen Regimewechsel organisieren oder vorantreiben, würde von Washington nie toleriert werden.

Dass der Iran, Russland und China dies zulassen, wirft Fragen nach der Kompetenz dieser Regierungen auf.

The Iranian Protests Are a Washington Orchestration

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