Das Gesicht der modernen US-Armee – 32 Millionen Dollar pro Stunde für Krieg

Seit 2001 geben die USA 32 Millionen Dollar pro Stunde für den Krieg aus.

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Die Vereinigten Staaten haben laut Studien der Brown University in den letzten 20 Jahren etwa 6 Billionen Dollar für Kampfeinsätze ausgegeben. Wenn die Kriegsführung bis 2023 beendet wird, schätzen Forscher die Gesamtkosten auf mindestens 6,7 Billionen Dollar, ohne Berücksichtigung der Schuldzinsen.

Insgesamt sind fast eine halbe Million Menschen durch die Kriege gestorben.

Die Kosten für den Kauf von Waffen und militärischer Ausrüstung, die vom US-Verteidigungsministerium durchgeführt werden, überstiegen 2018 die 2 Billionen Dollar, so die “Selected Acquisition Reports” (SAR) des Pentagon, die die Durchführung von 87 Programmen großer Verteidigungskäufe detailliert beschreiben. Die Gesamtkosten aller Beschaffungsprogramme wurden vom Pentagon auf über 2 Billionen Dollar geschätzt. Dies entspricht fast 10% des jährlichen Bruttoinlandsprodukts der Vereinigten Staaten (21,3 Billionen Dollar).

Um solche exorbitanten Ausgaben für die Armee zu rechtfertigen, setzen sich die militärischen und politischen Eliten der USA aktiv für ihre Interessen ein und werben für die nationalen Streitkräfte. Kürzlich erklärte Joseph F. Dunford, der Vorsitzende des US Joint Chiefs of Staff, dass “es heute keine Kräfte gibt, die in der Lage sind, sich einem Angriff der US-Armee zu widersetzten”. Es überrascht nicht, dass das Verteidigungsministerium (DoD) noch mehr Geld will, obwohl es keine logische Erklärung dafür gibt, warum die mächtigste Armee des Planeten verbesserungswürdig sein sollte, während alle anderen Armeen auf dem Planetn deutlich hinterherhinken.

Aber was ist das wahre Gesicht der US-Armee heute und wie denkt die Öffentlichkeit darüber?

Global Research hat festgestellt, dass die Vereinigten Staaten trotz des größten Militärbudgets der Wel, der höchsten Anzahl von Militärbasen der Welt und des teuersten militärisch-industriellen Komplexes keinen einzigen Krieg gewonnen hat.

Das Pew Research Center veröffentlicht jedes Jahr hunderte von Studien zu einer Vielzahl von Themen. In Bezug auf die aktuellen Probleme des US-Militärs stellen die Pew-Studien fest, dass die meisten amerikanischen Veteranen und die Mehrheit der allgemeinen Öffentlichkeit in den USA der Meinung sind, dass die Kriege im Irak und in Afghanistan umsonst waren. Über 60% der amerikanischen Öffentlichkeit ist überzeugt, dass sich die Kriege im Irak und in Afghanistan nicht gelohnt haben, wenn man Kosten und Nutzen gegeneinander abwägt. Auf Fragen zum US-Militärfeldzug in Syrien sagten 55% der Veteranen und 58% der amerikanischen Öffentlichkeit, dass sich dieser Feldzug ebenfalls nicht gelohnt hat.

Die Frustration mit der Militärpolitik des Landes ist nun zu einem großen Problem unter aktiven US-Soldaten, Veteranen und sogar unter jungen Soldaten geworden, die nicht an echten Kämpfen teilgenommen haben.

Die Frage ‘Wie hat sich der Dienst in der Armee auf Sie ausgewirkt’, die vom offiziellen Twitter-Account des Pentagon gepostet wurde, hat die tiefe Kluft der Probleme des US-Militärs offenbart. Sie ist so tief, dass das Pentagon eine große Anzahl von Antworten, die sich größtenteils als sehr deprimierend herausstellten entfernen musste. Soldaten und Offiziere der US-Armee beschrieben die schockierenden Folgen ihres Dienstes, darunter Drogenabhängigkeit, Depressionen, posttraumatische Belastungsstörungen, Angststörungen und Alpträume – einige gaben zu, dass sie wiederholt versucht haben Selbstmord zu begehen.

Derzeit gibt es bis zu 19 Millionen pensionierte Veteranen “im demokratischen Land der Welt in dem Krieg zum Alltag gehören”. Jeden Tag begehen etwa 20 Veteranen Selbstmord. Die von Experten angeführten Ursachen für Selbstmord sind vielfältig, die wichtigsten sind Depressionen, Nervenzusammenbrüche, spirituelle und psychologische Verwüstung gepaart mit Schuldgefühlen für das Töten unschuldiger Menschen, posttraumatische Belastungsstörung, vermehrte militärische Operationen, medizinischer Missbrauch und persönliche finanzielle Probleme. Die sozialen Medien sind voll von schrecklichen Geschichten darüber, wie verletzte Soldaten während militärischer Operationen nicht die notwendige medizinische Versorgung erhielten, was sie dazu trieb, sich in den Kopf zu schießen. Mittlerweile erklären junge Armeeangehörigen, dass sie für ihre Kommandeure im Grunde entbehrlich sind, und alle zusammen stellen ein endloses Mittel dar, um Geld für die höchste Elite zu verdienen.

Selbstmorde sind unter allen US-Truppen weit verbreitet, und ihre Rate steigt. US-Beamte verbergen bewusst die schreckliche Statistik der Selbstmorde unter den Militärangehörigen, da sie ernsthaft besorgt über die Zunahme sind, da sie die Zukunft der “mächtigsten Streitkräfte der Welt” negativ beeinflussen. Bis heute ist Selbstmord die zweithäufigste Todesursache bei den Angehörigen des US-Militärs.

Eine weitere äußerst beunruhigende Statistik wurde von Experten des amerikanischen Verlagshauses McClatchy aufgedeckt. Sie untersuchten den Gesundheitszustand der US-Soldaten, die in den Jahren 2001-2015 an Kampfeinsätzen in Afghanistan und im Irak teilgenommen hatten. Sie wurden buchstäblich vom Krebs zerfressen, was durch die plötzliche Zunahme der Zahl der Krebspatienten in den Militärkrankenhäusern in Virginia bestätigt wird. Wie sich herausstellte, ist eine wesentliche Ursache der Krankheit der giftige Treibstoff der Rakten, der zur massiven Verbrennung von Müll und Abfällen in der Nähe von Militärbasen verwendet wurde. Darüber hinaus stellte sich heraus, dass der zum Löschen dieser Brände verwendete Feuerschaum ebenfalls Krebs verursacht. Nicht selten mussten US-Soldaten in Kriegsgebieten Müll und Abfälle entsorgen, darunter auch menschliche Leichen und Tierkadaver. Das Pentagon hat sich noch nicht zu diesem Befund geäußert und hat es nicht eilig, Anträge auf Invaliditätsleistungen zu bewilligen; von 11.000 Anträgen hatten bisher nur 2000 “Glück”.

Die Analysten der Heritage Foundation haben einen Bericht veröffentlicht, der aufzeigt, dass die US-Armee an ihren Grenzen gestoßen ist. Eine merkwürdige Tatsache ist : Die Schlussfolgerung über den Rückgang der Effizienz und Kampfkraft der US-Armee stammt nicht aus russischen oder chinesischen Quellen, sondern von amerikanischen Analysten, was ein weiterer Beweis für die systemischen Probleme im Pentagon ist.

Vor diesem Hintergrund kann Washington nur dazu geraten werden, auf der internationalen Bühne vorsichtiger zu agieren und bewaffnete Konflikte zu vermeiden, die zu schweren militärischen Niederlagen für die US-Armee führen und erhebliche menschliche Verluste sowohl bei den derzeitigen Soldaten als auch bei den Veteranen zur Folge haben können.

In den Worten der spanischen Zeitung El Pais:

Die Amerikaner stellen für sich selber eine viel größere Gefahr dar, als die Islamisten, Nordkoreaner, Russen und all jene, die die von den USA zum Feind erklärt wurden.

The Face of the Modern US Army

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